SWV Tirol fordert zeitnahe Unterstützungen ein

Nicht einmal 10 % der versprochenen Förderungen ausbezahlt.
SWV fordert allgemeine Förderung von 80 % des entfallenen Umsatzes.
„Schluss mit bürokratischen Torturen und leeren Versprechen!“ ärgert sich Michael Kirchmair, Präsident des SWV Tirol, „nicht einmal 10 % der geplanten zehn Mrd. Euro für Härtefallfonds und Fixkostenzuschuss wurden bisher ausbezahlt. Wir stecken mitten in einem weiteren Lockdown, die versprochenen Gelder müssen endlich bei den Unternehmen ankommen!“
Die Sozialpartner haben viele Hilfspakete auf den Weg gebracht. „Nun gilt es, die Ärmel hochzukrempeln und anzupacken“, so Kirchmair weiter, „die gute Arbeit der Sozialpartner darf nicht durch weitere Verzögerungen seitens der Regierung erstickt werden.“
Die angekündigten Wirtschaftshilfen für jene Betriebe, die schließen müssen, sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Es dürfen aber die indirekt betroffenen Betriebe nicht vergessen werden.
„Viele Unternehmen haben empfindliche Einbußen erfahren. Wir fordern die Ausweitung dieser Förderung von 80 % des entfallenen Umsatzes auch auf jene Betriebe, denen durch die Maßnahmen wichtige Einnahmequellen ausgefallen sind“, so Kirchmair abschließend, „es müssen die Lehren aus dem Frühjahr gezogen und den Unternehmerinnen und Unternehmern schnell und unbürokratisch geholfen werden.“