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23. Oktober 2019

Unterrainer: Flughafen Innsbruck trotz Klimakrise Teil der Tourismuswirtschaft

Unterrainer: Flughafen Innsbruck trotz Klimakrise Teil der Tourismuswirtschaft

  • Viele Menschen haben am Standort Flughafen Innsbruck ihren Arbeitsplatz
  • Tourismusströme werden nicht weniger – Verlagerung auf die Straße droht
  • Es braucht ein alternatives Verkehrs- und Wirtschaftskonzept

Region lebt vom Tourismus – Arbeitsplätze sichern

„Ein Konzept zu überarbeiten und zu prüfen ist ein permanenter Vorgang. Darüber sollte man keine extra Worte verlieren müssen. Was im Falle der Diskussion rund um den Flughafen Innsbruck aber auf keinen Fall vergessen werden darf, ist, wie viele Menschen am Standort Arbeit haben und wie viel an Wertschöpfung für die Region mit dem Flughafen in Verbindung zu sehen ist“, sagt vormaliger Tourismussprecher und Tiroler SWV-Präsident Max Unterrainer zur entflammten Diskussion rund um die eingebrachten Anträge bezüglich Flughafen Innsbruck.

Tirol ist eine Tourismusregion und die Menschen leben größtenteils davon. Der Flugverkehr gerät aufgrund der hohen CO2-Belastung mehr und mehr unter Beschuss. „Will man die Diskussion um eine Reduktion oder gar Schließung des Flughafens führen, muss zeitgleich ein alternatives Verkehrs- und Wirtschaftskonzept mitgeliefert werden. Schließlich werden die Tourismusströme nicht weniger werden, es wird sich möglicherweise auf die Straße verlagern. Das kann nicht die Lösung sein. Vielmehr muss es ein gesamtheitliches Konzept geben, infrastrukturtechnisch und arbeits- wie auch wirtschaftspolitisch“, gibt der Tiroler Landesparteivorsitzende-Stv. zu bedenken.