Nichtöffnung des Fachhandels sorgt für Verärgerung.

Nichtöffnung des Fachhandels sorgt für Verärgerung.
„Die Bundesregierung hat alle in Aussicht gestellten Lockerungen für die Wirtschaft ausgesetzt und begründet die Verlängerung des Lockdowns mit den derzeitig zu hohen Fallzahlen. Es liegt uns fern Handelsbetriebe gegenseitig auszuspielen. Wie kann es sein, dass große Ketten ohne weiteres auch Konsumartikel abseits der Waren für den täglichen Bedarf verkaufen dürfen, während unsere Fachhändler weiterhin zusperren müssen?“ ärgert sich Wirtschaftsverband Tirol-Präsident Michael Kirchmair.
Er führt weiter aus: „Es ist nicht nachvollziehbar, warum sich Kunden in „Supermärkten“ und „Drogerien“ um Spielzeug und Fernseher ohne jede Beachtung der Abstandsregeln prügeln dürfen, aber der Fachhandel, der aufgrund seiner kleineren Handelsflächen und ihrer Charakteristik viel einfacher die Sicherheitsvorgaben umsetzen könnte, durch die Finger schaut.“
„Und auch wenn wir von Seiten des Wirtschaftsverbands die weiteren, angekündigten Hilfen natürlich begrüßen, müssen diese zeitnah bei den Unternehmen ankommen und unbürokratisch zu beantragen sein,“ so Kirchmair abschließend.