Zum Hauptinhalt springen
13. Januar 2026

Zollfreigrenze in der Diskussion: Faire Chancen für heimische Betriebe gefordert!

Faire Chancen für heimische Betriebe gefordert!

Die Europäische Union verhandelt derzeit über die Abschaffung der bisherigen Zollfreigrenze von 150 Euro für Importe aus Drittstaaten. Ziel der Reform ist es, Wettbewerbsverzerrungen zu verringern, die durch zollfreie Kleinsendungen aus dem außereuropäischen Raum entstehen. Die Diskussionen laufen aktuell in Brüssel, wo die EU-Wirtschafts- und Finanzminister:innen die Details ausloten.

„Das ist längst überfällig“, meint Michael Kirchmair, Präsident des SWV Tirol. Kirchmair sieht in der geplanten Maßnahme eine Chance, die Rahmenbedingungen für heimische Handelsbetriebe zu verbessern: „Unsere Unternehmer:innen stehen im Wettbewerb mit Anbietern, die unter völlig anderen Bedingungen verkaufen“, so Kirchmair.

Die Reform sieht ein digitales Erfassungssystem vor, das jede Sendung lückenlos dokumentieren soll. So sollen sowohl Zollbehörden als auch Händler:innen den Überblick behalten. „Nur mit transparenter Erfassung kann ein fairer Wettbewerb gewährleistet werden“, sagt Kirchmair. Dabei wird auch der heimische Handel entlastet, weil die Betriebe wieder konkurrieren könnten.