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Wirtschaftskammer Tirol in der Krise

Wirtschaftskammer Tirol in der Krise

Unter der Präsidentschaft von Barbara Thaler sieht sich die Tiroler Wirtschaftskammer mit einer schweren internen Krise konfrontiert. Die kürzliche Ablöse von zwei langjährigen Bezirksobleuten durch die Führungsspitze hat innerhalb der Kammer und in der Öffentlichkeit für erhebliche Verunsicherung und Kritik gesorgt.

Die Entscheidung, die erfahrenen Obleute ohne klare, nachvollziehbare Begründung und ohne breite Abstimmung aus ihren Funktionen zu entfernen, wird von vielen Mitgliedern als mangelnder Respekt vor bewährten Strukturen empfunden. „Ein derart abrupter Schritt ohne geordnetem Übergang und eine transparente Kommunikation ist ein Vertrauensbruch“, betont Kirchmair. „Was mich besonders irritiert: Solche internen Personalrochaden wurden bisher selten so breit in der Öffentlichkeit diskutiert. Warum das ausgerechnet diesmal der Fall ist, ist mir ein Rätsel“, so Kirchmair weiter.

Der offen ausgetragene Konflikt hat eine negative mediale Resonanz ausgelöst, die das Image der Wirtschaftskammer in Tirol erheblich belastet. „Gerade in einer Zeit, in der Geschlossenheit und Stabilität gefordert sind, wirkt dieser Streit fatal“, so Kirchmair. „Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass die Kammerpräsidentin Führungsstärke zeigen muss – und auch zeigen soll“, betont Kirchmair. „Aber genau deshalb ist es umso wichtiger, dass dabei Kommunikation, Einbindung und Fingerspitzengefühl nicht auf der Strecke bleiben. Um den entstandenen Schaden zu begrenzen, ist jetzt ein konsequenter Dialog mit allen Beteiligten unumgänglich“, so Kirchmair abschließend

Wirtschaftsverband (SWV) besucht Firmen in Schwoich und Wörgl

Wirtschaftsverband (SWV) besucht Firmen in Schwoich und Wörgl

SWV Tirol im Austausch mit der Wirtschaft: Betriebsbesuche fanden in Schwoich und Wörgl statt. Unternehmer zeigen sich wegen Konkurrenz durch Billigstprodukte und Fachkräftemangel besorgt. 

WÖRGL, SCHWOICH. Die heimische Wirtschaft stärken, Herausforderungen erkennen und Lösungen aufzeigen – mit diesem Ziel ist der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband (SWV) Tirol regelmäßig im Dialog mit Unternehmen. Am 18. Februar besuchten Präsident Michael Kirchmair und Landtagsabgeordneter Christian Kovacevic Betriebe im Bezirk Kufstein, um sich vor Ort ein Bild von den aktuellen Anliegen der Unternehmer zu machen.

Zu Gast bei Isoled

Erste Station war die Isoled Fiai Handels GmbH in Schwoich, ein führendes Unternehmen im Bereich LED-Beleuchtungslösungen. Mit rund 180 Mitarbeitenden in Österreich, Deutschland und der Schweiz sowie einem Jahresumsatz von etwa 39 Millionen Euro betreut Isoled rund 18.000 gewerbliche Kunden in ganz Europa, insbesondere im deutschsprachigen Raum. Geschäftsführer und Inhaber Hacadur Otyan wies auf die zunehmende Konkurrenz durch Billigstprodukte hin, die über Online-Plattformen wie Amazon oder Temu vertrieben werden – oft ohne die erforderlichen rechtlichen Standards einzuhalten.
SWV-Tirol-Präsident Michael Kirchmair unterstrich die Bedeutung innovativer Unternehmen für die wirtschaftliche Entwicklung Tirols: „Innovative Unternehmen sind entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung Tirols – und müssen unbedingt gestärkt werden.“

Zweiter Stopp bei Kainz

Ein weiteres Beispiel für die Relevanz regionaler Betriebe ist die Firma Kainz in Wörgl, die sich auf Sanitär-, Wärme- und Energieinstallationen spezialisiert hat. Geschäftsführer Murat Ekici äußerte sich besorgt über den anhaltenden Fachkräftemangel, sieht jedoch auch Potenzial in gezieltem Bürokratieabbau und Förderprogrammen für das Handwerk.
Diese Anliegen decken sich mit den Forderungen des SWV Tirol, der sich insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe sowie Ein-Personen-Unternehmen einsetzt. „Insbesondere für kleine und mittelständische, aber auch Ein-Personen-Unternehmen“, betonte Kirchmair die Notwendigkeit passgenauer wirtschaftspolitischer Maßnahmen.

Kleine Unternehmen als Rückgrat

Kleinstunternehmen, kleine Unternehmen und mittlere Unternehmen sowie Ein-Personen-Unternehmen seien das Rückgrat der Tiroler Wirtschaft, betont Christian Kovacevic, Wirtschaftssprecher der SPÖ im Tiroler Landtag. Der SWV Tirol setzt sich dafür ein, dass genau diese Unternehmen stärker in der Wirtschaftskammer vertreten sind. „Die bevorstehenden WK-Wahlen sind eine große Chance, bessere Rahmenbedingungen für unsere kleinstrukturierte Wirtschaft zu schaffen“, so Kovacevic abschließend.

https://www.meinbezirk.at/kufstein/c-wirtschaft/wirtschaftsverband-besucht-firmen-in-schwoich-und-woergl_a7169835

 

SWV Tirol startet fulminant in den Wahlkampf

SWV Tirol startet fulminant in den Wahlkampf

Mit einer überwältigend besuchten Wahlkampfauftaktveranstaltung im Your Dome in Schwaz setzte der SWV Tirol ein starkes Zeichen des Aufbruchs.

SCHWAZ. Die begeisterte Stimmung unterstrich die Dynamik und den Erfolg des Verbands, der mit 33 Fachgruppen antritt – ein deutlicher Zuwachs gegenüber den 24 Fachgruppen vor fünf Jahren. Zudem stellt der SWV mehr als doppelt so viele Kandidaten auf wie zuletzt – ein beeindruckender Meilenstein. Hochrangige Ehrengäste wie Landesrat René Zumdobel und LAbg. Christian Kovacevic unterstrichen mit ihrer Anwesenheit die Bedeutung dieser Wahl für Tirols Wirtschaft. Nach der Begrüßung durch Präsident Michael Kirchmair und Vizepräsidentin Cornelia Hofmeister wurden die Spitzenkandidaten der Fachgruppen vorgestellt. Besonders am Herzen liegen uns die Sorgen und Herausforderungen von EPU (Einzelunternehmen) sowie KMU (Klein- und Mittelunternehmen). Sie sind das Rückgrat unserer Wirtschaft, und wir setzen uns mit voller Kraft für ihre Interessen ein. Wer als Unternehmerin oder Unternehmer Veränderung will, findet beim SWV Tirol ein starkes und zukunftsorientiertes Angebot. Der SWV Tirol wächst, wird stärker und setzt sich konsequent für die Interessen der Wirtschaftstreibenden ein“, so Kirchmair.

 

Schwaz: „SWV Tirol startet fulminant in den Wahlkampf“ – Schwaz

SWV-Tirol beim WK-Neujahrsempfang

SWV-Tirol beim WK-Neujahrsempfang

SCHWAZ. Beim Neujahrsempfang der Wirtschaftskammer Schwaz durfte der SWV-Tirol seine starke Präsenz und Vernetzung unter Beweis stellen. SWV-Tirol Präsident Michael Kirchmair konnte sich besonders darüber freuen, den Abend gemeinsam mit hoch karätigen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zu genießen. Das gemeinsame Foto mit Landesrat René Zumtobl, Bürgermeisterin Victoria Weber, Bürgermeister Klaus Gasteiger und Klubobfrau LA Elisabeth Fleischanderl steht sinnbildlich für den gelungenen Austausch und die konstruktiven Gespräche, die an diesem Abend im Vordergrund standen. „Der Neujahrsempfang bot nicht nur eine Plattform für Begegnungen und Diskussionen, sondern auch die Gelegenheit, die wichtigen Anliegen des SWV-Tirol sichtbar zu machen. Mit einer klaren Haltung und motivierten Partner*innen an unserer Seite sind wir bereit, auch im neuen Jahr die Wirtschaft aktiv mitzugestalten“ so SWV-Tirol Präsident Kirchmair

 

https://epaper.meinbezirk.at/load/sto/2501/2714/f.Seite.35fnN06PYbKcES2XyS69rC6YuAVd7uZ2.pdf

„Wirtschaft stärken, Zukunft sichern“

„Wirtschaft stärken, Zukunft sichern“

„Wirtschaft stärken, Zukunft sichern“

Tirols Wirtschaft lebt vom unermüdlichen Einsatz der Ein-Personen-Unternehmen (EPU) und Klein- und Mittelbetriebe (KMU). Mit dem „Wachstumspaket für Österreich“ schaffen wir die Voraussetzungen, damit diese Betriebe auch künftig erfolgreich wirtschaften können. Der einstimmig angenommene Antrag „Wachstumspaket für Österreich“ setzt ein wichtiges Signal: Nur durch gezielte Entlastungen, Investitionen in Infrastruktur und eine moderne Arbeitsmarktpolitik können wir unseren Wirtschaftsstandort langfristig stärken. Besonders der Mittelstand, das Rückgrat unserer Wirtschaft, profitiert von einem klaren Bekenntnis zu Bürokratieabbau, leistbaren Energiepreisen und besseren Rahmenbedingungen. Es ist essenziell, dass die künftige Bundesregierung diese Forderungen ernst nimmt. Nur mit einer engen Verknüpfung von Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik können wir Wachstum, Wohlstand und soziale Sicherheit für kommende Generationen sichern.

Besuch des Tiroler LAbg. Christian Kovacevic

Besuch des Tiroler LAbg. Christian Kovacevic beim Präsidenten des SWV Tirol, Michael Kirchmair, in Schwaz. Die Tiroler Wirtschaft wird vor allem durch Klein- und Mittelbetriebe sowie EPU gestärkt. Gemeinsam haben sie sich über die aktuelle wirtschaftliche Lage in Tirol ausgetauscht. Dabei wurden vor allem Kernthemen wie der Fachkräftemangel und die soziale Absicherung für Selbstständige sowie der dringend notwendige Bürokratieabbau angesprochen. Gemeinsam möchten sie nun ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in Tirol ausarbeiten. 

Leistung ist der Schlüssel zum Erfolg

Leistung ist Schlüssel zum Erfolg

Erfolgreiche Wirtschaftstreibende und Arbeitnehmer werden oftmals beneidet. Dabei wird häufig übersehen, dass ihre Leistung die Grundlage ihres Erfolgs ist. Leider ist vielen nicht mehr bewusst, dass unsere Sozialleistungen nur durch die Leistungsträger finanzierbar sind. Die fast täglichen Rufe nach mehr Work-Life-Balance helfen weder beim Fachkräftemangel noch bei der Absicherung unserer sozialen Leistungen. Damit sich Leistung wieder lohnt, brauchen wir bessere Rahmenbedingungen für alle Leistungsträger. Wirtschaftstreibende und ihre Mitarbeiter müssen langfristig bestehen können, daher muss die Bereitschaft zur Leistung wieder eine zentrale Rolle in unserer Gesellschaft einnehmen. Dazu gehören auch eine stärkere Anerkennung und Förderung von Leistung in der Bildung sowie in der beruflichen Ausbildung. Nur so können wir sicherstellen, dass die zukünftigen Generationen den Wert und die Bedeutung von Leistung verstehen und weitertragen.

Michael Kirchmair als Präsident des Wirtschaftsverbands Tirol bestätigt

Michael Kirchmair als Präsident des Wirtschaftsverbands Tirol bestätigt

Der Wirtschaftsverband Tirol als Alternative für EPU und KMU

Der Unternehmer und ehemalige Vizebürgermeister der Stadt Schwaz, KR Michael Kirchmair, wurde bei der Landeskonferenz am 14.05.2024 mit 100 Prozent der Stimmen erneut zum Vorsitzenden und Spitzenkandidaten für die WK-Wahlen 2025 gewählt.

Michael Kirchmair bedankte sich bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für ihre jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit. Mit Freude und Engagement stellt er sich gemeinsam mit seinem neuen Team den Herausforderungen der Zukunft. Unterstützt wird er dabei von Vizepräsidentin und Frauenreferentin KommR Mag. Cornelia Hofmeister sowie Vizepräsident MMst. Günther Follmann.

Als Präsident des Wirtschaftsverbands Tirol liegt ihm die soziale Absicherung für Wirtschaftstreibende besonders am Herzen. Zum einen soll der Verband als eigenständiger Interessensvertreter etabliert werden, zum anderen muss ein klarer Mehrwert für EPU und KMU geschaffen werden.

„Gerade jetzt brauchen wir verlässliche Partner und Interessensvertreter, die sich für die Rechte der Wirtschaftstreibenden einsetzen. Der Facharbeitermangel, die hohen Kosten, die geringere Nachfrage und hohe Lohnabschlüsse belasten die Stimmung erheblich. Der Handlungsbedarf ist akut; schnelle und wirksame Unterstützungsmaßnahmen sind notwendig, um das wirtschaftliche Überleben von Selbstständigen zu gewährleisten,“ erklärte Michael Kirchmair abschließend.

https://www.unsertirol24.com/2024/05/16/ohne-gegenstimme-praesident-des-tiroler-wirtschaftsverbandes-bestaetigt/

 

Optimale Voraussetzungen schaffen

Optimale Voraussetzungen schaffen

Der Arbeits- und Fachkräftemangel wird die Tiroler Wirtschaft noch über Jahre begleiten.

Die demographische Entwicklung bringt es mit sich, dass weniger erwerbsfähige Personen am Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Daher ist es erforderlich, an sämtlichen verfügbaren Stellschrauben zu drehen – von der Lehrausbildung über die Einbindung von Frauen, Älteren und Menschen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsprozess bis hin zur gesundheitlichen Prävention in den Betrieben.

Es ist im Regierungsprogramm verankert, Maßnahmen gegen den Arbeitskräftemangel in sämtlichen Branchen anzugehen. Das neue Regierungsteam ist gut beraten, möglichst schnell in die Umsetzung zu kommen, um keine Unterbrechungen in den Tiroler Wertschöpfungsketten zu riskieren. Einiges lässt sich im Land selbst regeln, ein Teil der erforderlichen Maßnahmen geht allerdings nur über den Bund.

Hier zählt die Tiroler Wirtschaft darauf, dass die neue Tiroler Landesregierung entsprechenden Druck nach Wien aufbaut.